Dread-Disease-Versicherung (Schwere-Krankheiten-Vorsorge):

 

Eine Dread-Disease-Versicherung ist eine Versicherung, bei der die Leistungen

beim Eintritt einer schweren, fest definierten Krankheit an die versicherte Person ausgezahlt werden.    

 

Als sogenannte "Keyman-Police" für Unternehmer, Geschäftsführer und Betriebsinhaber ist diese Absicherung besonders attraktiv. Denn zum einen

zahlt die Versicherung bereits bei Diagnose durch den Facharzt und nicht erst nach langwieriger Prüfung des Anspruchs wie im Falle der Berufsunfähigkeitsversicherung.

  

Außerdem lassen sich Beiträge zur Dread Disease-Versicherung auch gegenüber der Finanzbehörde als Betriebsausgabe deklarieren, da diese Police der Sicherheit und

dem Fortbestand des Unternehmens dient. Auch leitende Angestellte können von

dieser Police profitieren. 

 

 

 

Auch für Handwerker, die keine hohen Beiträge für eine ausreichende  Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen möchten, ist diese Absicherungsvariante, bestenfalls in Verbindung mit einer sogenannten Grundfähigkeitsversicherung, die bessere Alternative, als

keine oder eine zu geringe Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. => Mehr Infos dazu <=

 

Für Privatpersonen, die eine solche Versicherung abschließen, ist die Auszahlung der Versicherungssumme steuerfrei!

 

Die Krankheiten, die von der Versicherung abgedeckt werden, sind genau festgelegt. Dazu gehören schwere Formen von Krebs,

Multiple Sklerose, Leber- und Lungenerkrankungen sowie Parkinson, Arthritis und weitere schwere Krankheiten. Versichert sind aber

nicht nur diese vordefinierten Krankheiten sondern auch Folgen schwerer Unfälle sowie Schlaganfälle und Herzinfarkte. Die abgesicherten

Risiken können dabei allerdings vom jeweiligen Tarif abhängen. Einige Tarife decken nur 5 und andere bis zu 66 Krankheitsbilder ab.   

 

Auszahlung einer festgelegten Summe im Krankheitsfall:  

Im Gegensatz zu der Berufsunfähigkeitsversicherung wird bei der Dread-Disease-Versicherung keine monatliche Rente ausgezahlt, sondern

eine vereinbarte Versicherungssumme, die nach der Diagnosestellung einmalig ausgezahlt wird. Bei der Versicherung sind auch Bausteine

wie etwa Todesfallschutz und ein Erwerbsunfähigkeitsschutz einschließbar. 

Alles in Allem ist eine Dread-Disease-Versicherung eine Versicherung, bei der dem Versicherten, sobald er an einem der festgelegten Leiden

erkrankt, eine festgelegte Summe ausgezahlt wird. 

 


Risikolebensversicherung: 

 

Mit einer Risikolebensversicherung besteht die Möglichkeit, Angehörige vor den Konsequenzen eines Todesfalls zu schützen. Insbesondere für Familien mit Kindern,

die in einer eigenen, noch nicht abbezahlten Immobilie leben und nur ein Hauptverdiener den Großteil des monatliche Budgets nach Hause bringt, ist der Abschluss einer Risikolebensversicherung sinnvoll.  

Auch in anderen Bereichen, in der eine gegenseitige Absicherung vonnöten ist, sorgt eine Risikolebensversicherung für Sicherheit. 

 

Aber auch in dieser Absicherungsvariante gibt es Dinge zu beachten, bevor man sich wahllos und auf die Schnelle versichert. 

 

 

So kann es  z.B. bei unverheirateten Paaren oder eheähnlichen Lebensgemeinschaften bei einer Auszahlung zu Einbußen führen, denn bei Paaren ohne Trauschein beträgt der Steuerfreibetrag nur 20.000 €. Zum Vergleich haben Ehepartner einen Freibetrag von 500.000 €, Kinder von 400.000 €. 

Gleiches gilt, wenn sich beispielhaft Geschäftspartner gegenseitig über eine Risikolebensversicherung absichern möchten.  

 

Lösungen für diese Konstellation sowie eine Auswahl von über 50 Anbietern am Markt biete ich Ihnen gerne an.  

 

 

 

 

Fotos: Adobe Stock, Dominoeffekt, Von ag visuell  ;  Adobe Stock, couple free time. Von detailblick-foto